KI-Schulungen für Handwerk und Bau

Künstliche Intelligenz im Arbeitsalltag von Betrieben, die planen, bauen, montieren und fertigen.

Das Angebot

KI, die auf der Baustelle ankommt

Dieser Bereich bündelt Schulungen zum Umgang mit künstlicher Intelligenz im Handwerk und am Bau. Ausgangspunkt ist die tägliche Arbeit: Angebote und Aufmaße, Bautagebücher und Protokolle, Checklisten, Mängellisten und Auswertungen. Es geht um Werkzeuge, die im Büro und auf der Baustelle tatsächlich benutzt werden.

Vermittelt wird dieselbe Arbeitsweise, mit der auch das Spiel am Ende dieser Seite entstanden ist: klarer Auftrag, saubere Vorgaben, kleine Korrekturschritte und die Prüfung jedes Ergebnisses. Wer so vorgeht, braucht keine Programmierkenntnisse – wohl aber die Bereitschaft, genau zu beschreiben, was herauskommen soll.

Geleitet werden die Schulungen von André Christian Küster – seit 2018 als externer Bauleiter im Hochbau tätig, mit handwerklichem Hintergrund aus Tischlerei und Innenausbau.

Zielgruppe

Für wen der Bereich gedacht ist

Handwerksbetriebe, Montage- und Innenausbaufirmen, Bauleitungen, Planungsbüros und Bauherren, die künstliche Intelligenz im eigenen Betrieb einsetzen wollen, ohne dafür eine eigene IT-Abteilung zu haben.

Die Schulungen richten sich an Betriebe von zwei bis rund fünfzig Mitarbeitern – Zimmerei, Innenausbau, Trockenbau, Elektro, Sanitär, Heizung, Metallbau, dazu Bauleitungen und kleinere Planungsbüros. Angesprochen sind die, die im Betrieb ohnehin schon am Rechner sitzen: Inhaber, Meister, Poliere, Bauleiter, Büroleitung.

Vorkenntnisse sind nicht nötig. Wer eine E-Mail schreibt und ein Angebot in Word erstellt, bringt genug mit. Programmierkenntnisse werden weder vorausgesetzt noch vermittelt.

Inhalte

Worum es in den Einheiten geht

Die Einheiten bauen aufeinander auf und lassen sich einzeln oder als Reihe buchen.

Grundlagen

Was diese Werkzeuge können und was nicht. Wo sie zuverlässig sind, wo sie Fehler machen, und woran man den Unterschied erkennt.

Schreiben im Baualltag

Behinderungsanzeigen, Fristsetzungen, Antworten auf Nachträge, Mängelrügen. Wie ein brauchbarer Entwurf entsteht und was daran immer selbst geprüft werden muss.

Besprechungen und Protokolle

Von der Sprachnotiz auf der Baustelle zum fertigen Protokoll. Aufbau, Nacharbeit, Verteiler.

Unterlagen auswerten

Verträge, Leistungsverzeichnisse, Schriftverkehr. Wie man große Dokumentenmengen durchsucht, ohne sich auf die Zusammenfassung zu verlassen.

Vorlagen und Wiederholung

Wie aus einer einmal gefundenen Formulierung eine Vorlage wird, die der Betrieb dauerhaft nutzt.

Grenzen und Verantwortung

Datenschutz, Betriebsgeheimnisse, Haftung. Was nicht in ein solches Werkzeug gehört.

Format

Wie die Schulungen stattfinden

Vor Ort im Betrieb, online oder kombiniert – vor Ort ist erfahrungsgemäß wirksamer, weil an den eigenen Unterlagen gearbeitet wird.

Gruppengröße drei bis acht Personen. Darüber wird es zu wenig praktisch.

Eine Einheit dauert rund drei Stunden. Als Reihe angelegt liegen die Termine üblicherweise eine bis zwei Wochen auseinander, damit das Gelernte zwischendurch im Alltag angewendet wird.

Benötigt wird pro Teilnehmer ein Rechner mit Internetzugang, dazu ein Bildschirm oder Beamer für die gemeinsamen Teile. Software wird während der Schulung eingerichtet.

Ablauf

Von der Anfrage bis zur Umsetzung

01

Vorgespräch

Ein Telefonat oder ein Termin im Betrieb. Wir sehen uns an, welche Arbeiten heute Zeit kosten und wo ein Werkzeug tatsächlich etwas ändert.

02

Abstimmung

Auf dieser Grundlage stelle ich die Inhalte zusammen. Geübt wird an Unterlagen aus dem eigenen Betrieb, nicht an erfundenen Beispielen.

03

Durchführung

Kurze Erklärung, danach wird gearbeitet. Jeder Teilnehmer setzt das Gezeigte an einer eigenen Aufgabe um.

04

Nachbereitung

Eine schriftliche Zusammenfassung mit den erarbeiteten Vorlagen. Für Rückfragen in den Wochen danach bin ich erreichbar.

Tetris

Wie dieses Spiel entstanden ist

Gebaut hat es kein Spielestudio. Gebaut hat es ein Mensch ohne Programmiererfahrung, zusammen mit KI. Kein Vorwissen in Spieleentwicklung, kein fertiges Gerüst, sondern ein klarer Auftrag, saubere Vorgaben und viele kleine Korrekturschritte.

Genau so arbeiten wir auch an Bauprojekten mit digitalen Werkzeugen.

01

Idee

Ein vollwertiges Tetris nach offiziellen Richtlinien – mit Drehsystem, Wall Kicks, Lock Delay und Bestenliste. Nicht "irgendwas mit Klötzchen", sondern eine belastbare Anforderungsliste, wie sie auf dem Bau selbstverständlich ist.

02

Umsetzung

Die KI schreibt den Code, geprüft wird jeder Schritt: Spielregeln gegen die Vorgabe, Farben gegen die Barrierefreiheit, Verhalten gegen die Wirklichkeit. Gefundene Fehler werden benannt und behoben, nicht überredet.

03

Ergebnis

Ein Spiel, das auf Rechner und Handy läuft, ohne Framework auskommt und sich in die Website einfügt. Der gleiche Weg funktioniert für Angebote, Aufmaße, Checklisten und Auswertungen im Baualltag.

Zum Schluss

Statt eines Versprechens: ein Beispiel

Was auf diese Weise entsteht, lässt sich schlecht behaupten und gut zeigen. Das Spiel unter diesem Absatz ist genau so gebaut worden. Es läuft von allein, bis Sie eine Taste drücken oder auf das Feld tippen.